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Kontakt

Hanspeter Stöcklin
Sr. Management Consultant
GS1 Consulting

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Fashion

Der Fashionmarkt befindet sich im Umbruch. Die klassischen Handelsmodelle geraten zunehmend unter Druck. Die Hersteller übernehmen verstärkt Handelsfunktionen und der Anteil der Eigenmarken im Handel nimmt stetig zu. Darüber hinaus fordern Kunden individualisierte Produktangebote, hohe Flexibilität, immer schneller wechselnde Kollektionen und zudem einen erstklassigen Kundenservice.

Kunden kaufen nicht mehr nur online oder offline, sondern nutzen viele Kanäle auch parallel. Gerade im Bereich Fashion möchten die Konsumenten häufig wissen, welches Modell in welcher Größe, wo verfügbar ist. Die Grundlage hierfür ist ein effizientes Bestandsmanagement und ein automatisierter Austausch von Daten. Diesen Herausforderungen können Unternehmen mit einer schnellen und vernetzten Kommunikation begegnen. Basis dafür sind die Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards von GS1.

GS1 Standards ermöglichen

  1. Eine Optimierung von Verkaufsflächen und Erhöhung der Warenverfügbarkeit
    Je genauer der Konsument in einem Geschäft über verfügbare Produkte informiert wird, desto höher ist seine Zufriedenheit sowie auch seine Verweildauer in dem Geschäft. Für solche Informationen bedarf es transparenter Abläufe, die einen verlässlichen Überblick über den aktuellen Warenbestand und eine schnelle Warenversorgung ermöglichen. Basis dafür sind die GS1 Barcodes und die Radiofrequenztechnologie EPC/RFID. Sie ermöglichen es, Bestände schneller zu erfassen und den Warenbestand zu optimieren.

  2. Schutz vor Produktpiraterie
    Jedes Jahr gelangen Millionen gefälschter Kleidungsstücke in Umlauf. Das Schlüsselwort für Fälschungssicherheit heißt Serialisierung. Damit wird jedes Produkt zum Original. Die Seriennummer eines Produkts in Verbindung mit der globalen Artikelnummer GTIN funktioniert wie ein Personalausweis für Artikel jeglicher Art. Die Nummer bleibt mit der Einheit verknüpft, solange sie existiert.

  3. Schutz der Ware vor Diebstahl
    Der Einsatz der Radiofrequenztechnologie EPC/RFID schützt Produkte gleich doppelt: Auf dem Weg vom Hersteller in den Handel und am Point of Sale (POS).

  4. Vertikale Partnerschaften
    Von der Vereinbarung der Kooperation bis zur Abwicklung am Point of Sale:
    Die Empfehlung „ Konsignation, Kommission, Konzessionen – Verteilzentrale und Filiale“ definiert die einzelnen Geschäftsmodelle und die dazugehörigen Prozesse einheitlich und beschreibt sie detailliert.

  5. Automatisierter Informationsaustausch
    GS1 Standards für den elektronischen Datenaustausch (EDI) ermöglichen es, dass Bestände filial- und artikelgenau gemeldet und eine kontinuierliche Warenversorgung gewährleistet werden kann.

  6. Optimierung der Prozesse mit EPC/RFID.
    EPC/RFID gilt als Schlüsseltechnologie zur Optimierung und Beschleunigung sämtlicher Prozesse in der textilen Lieferkette. 

Vorteile von EPC/RFID

  • schneller und automatisierter Informationsaustausch zwischen Industrie und Handel
  • lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten
  • präzise Wareneingangs- und -ausgangskontrollen
  • optimiertes Lager- und Bestandsmanagement
  • bedarfsgerechte Produktion
  • hohe Warenverfügbarkeit und dadurch bedingt niedrigere Lagerhaltungskosten
  • verbesserte Qualitätssicherung
  • effiziente Inventur

Zudem lassen sich Planungs- und Prognoseprozesse durch aktuelle Mengenangaben und -verfügbarkeiten sowohl im Supply als auch im Verkauf präzise durchlaufen.